Besenreiser
Besenreiser sind örtlich begrenzte Erweiterungen der feinen, in der Haut verlaufenden Venen, die meist an den Beinen auftreten.
Sie schimmern rötlich-bläulich durch die Haut durch. Aus medizinischer Sicht gehören sie zu den Krampfadern und sind bei Frauen und Männern gleichermaßen weit verbreitet.
Besenreiser sind größtenteils harmlos, weisen aber manchmal auch auf eine anderweitige Venenerkrankung hin.
Treten Besenreiser auf, ist es ratsam, die darunterliegenden, größeren Venen einmal mittels Duplex-Sonografie zu beurteilen. Erweist sich das Venensystem dabei als gesund, sind keine regelmäßigen Kontrolluntersuchungen mehr erforderlich.
Behandlung
Zur Behandlung wird ein Medikament in die Vene injiziert, wodurch man ihren Verschluss herbeiführt. Das nennt man Verödung der betroffenen Venen.
Manchmal sind mehrere Behandlungssitzungen erforderlich, um einen guten Erfolg zu erzielen. Das ist abhängig vom Ausmaß des Befundes.


