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Krampfadern

Es handelt um eine degenerative Erkrankung der Venenwand im oberflächlichen Venensystem der Beine, die zu einer dauerhaften Erweiterung des Gefäßes führt.  Im Laufe unseres Lebens entwickeln sich Krampfadern in unterschiedlicher Ausprägung. Sie schreitet über die Jahre langsam fort. Gefördert wird die Entwicklung von Krampfadern durch eine familiäre Belastung, langes Stehen, zum Beispiel im Beruf, aber sie entstehen auch im Verlauf von Schwangerschaften.

 

Die Veränderung ist im europäischen Raum weit verbreitet und kann als Massenphänomen gewertet werden. Jeder vierte Europäer ist ab 60 Jahren betroffen. Die Symptome sind vielfältig und können sehr belastend sein: Anfangs tritt häufig ein diskretes Spannungs- oder Schweregefühl auf, zusätzlich entsteht ein Juckreiz der Haut über einer größeren Krampfader. Die Beschwerden verstärken sich bei langem Stehen oder warmem Wetter. Im fortgeschrittenem Stadium sind die Venen deutlich verdickt und haben eine typische, geschlängelte und verästelte Form. Es kommt zu Wassereinlagerung im Gewebe. Schließlich färbt sich die Haut bräunlich und wird verdickt. Selten sind allerdings Schmerzen, auch bei schwergradigem Befund.


Die Diagnose

Die Diagnose wird mit Hilfe der farbkodierten Ultraschalluntersuchung sicher, schmerzfrei und schonend gestellt. So kann mit jedem Patienten nach der Untersuchung eine persönliche Therapieplanung besprochen werden. Nur in besonderen Fällen muss eine weitere diagnostische Maßnahme, wie zum Beispiel eine Röntgendarstellung, hinzugezogen werden.


Die Therapie

Die Operation

 

Bei der teilweisen Entfernung von Krampfadern (Stripping/Teilstripping) wird während des Eingriffes eine Sonde in die betroffene Vene eingeführt, mit der die Vene dann herausgezogen wird. 

 

Einzelne Seitenäste werden über sehr zarte Hautschnitte mit Hilfe einer Häkeltechnik entfernt.

 

Je nach Ausprägung der Krampfadern kann ein solcher Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Bei schwergradigen Befunden ist aber eine Vollnarkose notwendig.

 

Nach der Operation ist das Tragen von Kompressionsstrümpfen für 2 bis 4 Wochen notwendig.

 

Die Strippingmethode ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.